(01.06.2011)
Die Debatte über Leben und Tod ist so kontrovers, lang und detailliert, dass es einem Delegierten entfährt: Er blicke langsam nicht mehr durch. Doch am Ende war alles klar. Ärzte dürfen den Patienten keinen tödlichen Pillencocktail ans Bett stellen. Hilfe zum Selbstmord ist verboten - und sei
(01.06.2011)
Der Ärzte tag in Kiel steht vor einer ethisch heiklen Entscheidung. Dürfen Mediziner Todkranken ohne Hoffnung Sterbehilfe leisten? Zuletzt hatte es so ausgesehen, dass die Ärzte in dieser strittigen Frage mehr Spielraum bekommen sollten. Nun will der Vorstand der Bundesärztekammer doch ein
(17.02.2011)
Die Bundesärztekammer hat ihre Grundsätze für die Sterbehilfe leicht gelockert. Bisher galt die Beihilfe zur Selbsttötung von Todkranken für Mediziner als unethisch. Künftig gilt lediglich, dass dies keine "ärztliche Aufgabe" ist. Damit öffnet sich ein Hintertürchen für den Einzelfall, in denen
Mainz (dapd-rps). Die Krankenkassen in Rheinland-Pfalz wollen mehr Menschen ein würdiges Sterben zu Hause ermöglichen. Alle im Land vertretenen Kassen hätten sich auf eine flächendeckende ambulante
Dresden (dapd-lsc). Dresdner Wissenschaftler beschäftigen sich in einer neuen Studie mit dem Sterben. Wie die Technische Universität am Donnerstag mitteilte, sollen dazu in den nächsten zwei Jahren
Bad Sooden (dapd-hes). Hessen will mehr Menschen ein würdiges Sterben zu Hause ermöglichen. "Derzeit geht dieser Wunsch, den die meisten haben, nur für 30 Prozent in Erfüllung", sagte
Dresden (dapd-lsc). Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) beklagt Strukturdefizite bei der Palliativversorgung in Deutschland. "Wir benötigen einen flächendeckenden Auf- und Ausbau
Es ist der letzte Trimestertag an der Senioren-Universität in Bad Meinberg. Bevor der ehemalige Narkosearzt Klaus Kobert mit seinem Vortrag zur Palliativmedizin und Hospizversorgung beginnt, richtet
Düsseldorf (dpa) - Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery hat nach dem Freitod von Ex-Fußballer Timo Konietzka eine Lockerung der Sterbehilfe in Deutschland abgelehnt. Der Deutsche Ärztetag habe sich
Günter Otterski geht es schlecht, sehr schlecht. Sein Lungenkrebs ist austherapiert. So bezeichnen es die Ärzte, wenn sie dem Patienten nicht mehr helfen können. Ein schwerer Schritt für den