(23.11.2011)
Alle Europäer stammen nach neuesten Forschungsergebnissen von dem als einfältig geltenden Neandertaler ab. Der Leipziger Paläogenetiker Svante Pääbo entdeckte mit Hilfe von Gentests an Fossilien Gene des Neandertalers nicht nur bei Europäern, sondern bei allen Menschen außerhalb Afrikas. Bisher
(03.11.2011)
Der moderne Mensch kam deutlich früher nach Europa als bisher angenommen: Der aus Afrika eingewanderte Homo Sapiens existierte demnach bis zu 5000 Jahre lang gemeinsam mit dem Neandertaler in Europa, fand ein internationales Forscher-Team nun heraus. Die Paläoanthropologen und Archäologen aus
(29.08.2011)
Die frühen modernen Menschen paarten sich nicht nur mit den Neandertalern, sondern auch mit Denisova-Menschen in Asien. Durch die archaischen Vettern gelangten neuen Forschungen zufolge hilfreiche Genvarianten in unser Erbgut. Vor etwa 30. 000 Jahren sind die Neandertaler ausgestorben. Doch ihr
(13.05.2011)
Der Neandertaler ist womöglich erst 6000 Jahre später ausgestorben als bislang angenommen: Forscher entdeckten im Norden Russland s 31. 000 Jahre alte Steinwerkzeuge und Tierknochen, die sie im US-Wissenschaftsmagazin "Science" als Hinterlassenschaften des frühen Verwandten des modernen Menschen
(22.12.2010)
Ein bislang unbekannter Urmensch bevölkerte vor Zehntausenden Jahren weite Teile Asiens. Das zeigt die Analyse eines Fingerknochens, der in einer Höhle in Südsibirien entdeckt wurde. Wie ein internationales Forscherteam in der Zeitschrift "Nature" berichtet, teilt der nach seinem Fundort
Wie viel Neandertaler steckt in uns? Der Antwort auf diese Frage ist ein internationales Forscherteam um Svante Pääbo vom Max-Planck-Institut (MPI) für evolutionäre Anthropologie in Leipzig ein
Zunächst sah das Ding aus wie ein achtlos weggeworfener Knochen. Doch was Katharina Koll vor einem dreiviertel Jahr in einer Höhle bei Ulm fand, hat sich als die älteste bislang bekannte Flöte der
Möglicher Hinweis auf eine schreckliche Tat: Auf dem Kieferknochen eines Neandertaler-Kindes haben Wissenschaftler Spuren von Schneidwerkzeugen entdeckt. Sie vermuten, dass moderne Menschen es vor
Leipziger Forscher haben einen großen Teil des Neandertaler-Erbguts entziffert. Nun wollen sie es mit dem Genom des Menschen vergleichen, um endlich die Frage beantworten zu können: Was hat der
Die Neandertaler auf Gibraltar aßen anders als der Namenspatron aus dem Rheinland auch gerne Fisch. Das haben Wissenschaftler bei Grabungen in zwei Höhlen im Osten der Halbinsel herausgefunden. Im
Auf dem Speiseplan des Neandertalers stand jahrtausendelang nur eins: Fleisch. Jüngste Untersuchungen an dem weltberühmten Urmenschen, dessen Skelett 1856 nahe der rheinischen Stadt Mettmann
Nach fast 30. 000 Jahren Schweigen haben die Neandertaler ihre Stimme zurückerhalten: Per Computer erzeugten amerikanische Wissenschaftler auf der Basis von Kehlkopfüberresten Laute des
In einer Höhle im Nordosten Spaniens haben Forscher nach eigenen Angaben die bisher ältesten Überreste der ersten Westeuropäer entdeckt. Das Team um den spanischen Paläontologen Eudald Carbonell hat
Für das Aussterben der Neandertaler könnte ihr fehlendes Geschick mit Nadel und Faden mitverantwortlich gewesen sein. Besser gesagt mit Knochenspitze und Sehne. Die Frühmenschen hatten nie gelernt,
Zwei internationale Forscherteams haben wichtige Teile des Neandertaler-Erbguts entziffert. Erste Analysen zeigen, dass sich die evolutionären Wege des modernen Menschen und des Neandertalers vor
Forscher haben in Gibraltar möglicherweise den letzten Zufluchtsort der Neandertaler entdeckt. In der Höhle von Gorham fanden sie Knochen und Werkzeuge. Dies seien die bislang jüngsten bekannten
Nicht verheerende Krankheiten oder brutale Ausrottung durch den modernen Menschen sollen nach jüngsten Forschungen die Ursache für das Aussterben der Neandertaler gewesen sein. Schuld waren demnach
Grobschlächtig, zottelig und mit gewaltiger Keule bewaffnet: So lebt der Neandertaler heute im Bewusstsein fast aller Menschen. Zum 150. Jahrestag der Entdeckung des Urmenschen will das