(10.05.2012)
In der Antarktis könnte es in den nächsten Jahrzehnten eine verheerende Kettenreaktion geben. Das zweitgrößte Schelfeis am Südpol droht bis zum Ende dieses Jahrhunderts instabil zu werden. Denn der Klimawandel lenkt eine warme Meeresströmung im Südpolarmeer so um, dass sie die Unterseite dieser
(26.03.2012)
"Titanic"-Regisseur James Cameron ist mit einem Spezial-U-Boot zum tiefsten Punkt der Weltmeere gelangt. Schneller als erwartet sei er in seinem "senkrechten Torpedo" in nur 70 Minuten aus knapp elf Kilometern Tiefe auch wieder aufgetaucht, teilte die National Geographic Society mit. Als erster
(06.02.2012)
Nicht schlecht gestaunt haben Forscher vor der Küste Neuseelands, als sie einen riesigen Krebs in ihren Netzen entdeckten. Das Tier habe eine Größe von 28 Zentimetern erreicht, berichtete der Meeresexperte Alan Jamieson von der Universität Aberdeen. Beim Anblick des Tiers habe er gedacht: "Was
(29.01.2012)
Der Golfstrom hat sich zwei- bis dreimal so rasch erwärmt wie der übrige Atlantische Ozean. Forscher vom Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel (Geomar) vermuten, dass der Klimawandel die Wasserzirkulation der Ozeane verändert. Dadurch ließen sich die Temperaturunterschiede erklären. So habe
(04.12.2011)
Wertvoller Fund im Indischen Ozean: Vor Madagaskar haben deutsche Wissenschaftler Metalle in hoher Konzentration entdeckt, darunter Gold, Silber und Kupfer. Forscher glauben an eine Rohstoffwende - Bergbau in der Tiefsee könnte Minen an Land ersetzen. Hannover - 2800 Meter unter dem
An Warnungen mangelte es nicht, seit Caulerpa taxifolia 1984 erstmals vor Monaco gefunden wurde. Die aus den Tropen eingeschleppte, rasend schnell wachsende Alge sei "schlimmer als eine Ölpest",
Warum ist der Atlantik salziger als der Pazifik? Ein Satellitenbild zeigt, wie verschieden die Meere sind. Auch die Unterschiede von Ostsee und Mittelmeer lassen sich erklären. Besonders
Es ist ein ehrgeiziges Projekt: Der "Census of Marine Life" ist die bisher größte Meerestier-Inventur. Jetzt melden Forscher ein neues Ergebnis: Erstmals haben sie die Wanderungen von marinen
Ein Massenartensterben in den Ozeanen, wie es sich zuletzt vor 55 Millionen Jahren ereignete, befürchten Forscher aus sechs Ländern. "Die Ergebnisse sind schockierend", fasste der
Als Folge des Klimawandels wird das Wasser in den Tiefen des Atlantiks nördlich der Antarktis immer wärmer. Das haben Wissenschaftler des Bremerhavener Alfred-Wegener-Institutes für Polar - und
Sandstedt (dapd-nrd). Der Weserstrand der niedersächsischen Gemeinde Sandstedt zwischen Bremen und Bremerhaven ist Christian Langensteins Lieblingsplatz. Hier verbringt der passionierte Angler viele
Auch Buckelwale haben eine Schwäche für Ohrwürmer. Offenbar kopieren die Männchen in der Paarungszeit besonders eingängige Songs von ihren Nebenbuhlern, und so verbreiten sich die Hits über Tausende
Ein wachsender Süßwasserpool, der wie eine Blase über dem Salzwasser des Arktis chen Ozeans liegt, könnte in Zukunft das Klima in Europa herunterkühlen. Die Wassermenge ist nach Angaben von
Die Zerstörung der Ozon schicht über der Arktis ist in diesem Frühjahr so groß wie noch nie. Schuld daran seien Schadstoffe und ein sehr kalter Winter in der Stratosphäre, teilte die
Das grönländische und antarktische Inlandeis, auch die polare Eisschilde genannt, schrumpfen nach einer neuen Studie immer schneller. Damit ist dieser Prozess zur Hauptursache des globalen
Warnemünde (dapd). Auftauende Dauerfrostböden in Tundra und Taiga könnten langfristige Auswirkungen auf die Weltmeere und auf den Klimawandel haben. Das Warnemünder Institut für Ostseeforschung
Das im vergangenen Jahr nach der Explosion einer Bohrinsel im Golf von Mexiko ausgetretene Öl bedeckt noch immer den Meeresgrund. Das teilte eine Wissenschaftlerin mit, die im Dezember mit einem
Das atlantische Wasser in der Framstraße, einer Meerenge zwischen Grönland und Spitzbergen , ist in den vergangenen 2000 Jahren noch nie so warm gewesen wie heute. Das belegen Untersuchungen von
Tiere bringen erstaunliche Materialien hervor: Eine im Meer lebende Käferschnecke besitzt ultraharte Zähne, mit denen sie auf Steinchen kauen kann. Forscher haben deren Aufbau jetzt in bisher Das
Schätzungsweise 500 Tonnen winziger Plastikteilchen aus Abfällen schwimmen derzeit im Mittelmeer . Der Müll dient dem Plankton und damit Fischen als Nahrung und könnte auf diese Weise bald auf
Nebel, Eisberge, Kälte: Der Labradorstrom im Nord atlantik vor der Ostküste Kanada s ist bei Seeleuten gefürchtet. Ein Ingenieur wollte ihn gar umleiten. Doch nun hat sich die eisige Strömung auch
Hamburg (dapd-lmv). Um die anhaltende Überfischung der Meere zu stoppen, werden deutsche Fischkutter in einem Pilotprojekt mit Kameras ausgestattet. Jeweils vier Kameras pro Schiff sollen
Helgoland (dapd-nrd). Immer wieder schlägt Philipp Fischer leicht mit den Tauchflossen. Das Festziehen der Schraube ist unter Wasser ohne permanentes Gegenarbeiten unmöglich. Der Fischereibiologe
Eine bisher unbekannte Bakterienart zerfrisst das Wrack der " Titanic ". Das berichtet ein internationales Forscherteam in einem Fachjournal der britischen Gesellschaft für allgemeine Mikrobiologie
Wissenschaftler haben den ersten umfassenden Bericht über den Zustand der Weltmeere, den "World Ocean Review", veröffentlicht. Demnach wird der Klimawandel weltweit ganze Küstenstriche unbewohnbar
Auch Wale leiden unter der Sonne, wenn sie an die Oberfläche kommen. Nur anders als wir Menschen können sie sich nicht schützen. Sie bekommen Blasen und Hautschäden. Diese Schäden haben in den
Das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) versauert zunehmend die Ozeane. "Während es bei der Erderwärmung noch einzelne Skeptiker gibt, ist der Zusammenhang zur Versauerung der Meere unbestreitbar",
Brüssel/Sassnitz (dapd-lmv). Wenn die EU-Fischereikommission in der anstehenden Woche in Brüssel die Fangquoten für das kommende Jahr veröffentlicht, sind heftige Diskussionen vorprogrammiert.
Tausende Forscher haben sich zehn Jahre lang auf die Suche begeben. Ein Ergebnis: Das Leben in den Ozeanen ist vielfältiger als bisher angenommen. Ein anderes: Was wirklich alles im Meerwasser lebt,
Immer wieder stranden Wale und verenden. Dafür gibt es vielfältige Gründe. Immer mehr dieser Walstrandungen gehen jedoch auf die Aktivitäten von Militär und Schifffahrtsindustrie zurück, davon sind
Die größte Ölkatastrophe aller Zeiten schien glimpflich abgelaufen zu sein. 800 Millionen Liter Öl, die nach der Explosion der Plattform "Deepwater Horizon" in den Golf von Mexiko geflossen sind,
Die Euphorie war groß, jetzt kommt die Ernüchterung: Möglicherweise befinden sich doch noch große Ölmengen im Golf von Mexiko - und zwar auf dem Meeresboden. Dort sind Forscher auf verdächtige
Auf mehr als 40 seltene Tier- und Pflanzenarten sind Wissenschaftler bei einer Unterwasser-Expedition vor der indonesischen Küste gestoßen. Ein mit hochmodernen Kameras ausgestatteter Roboter machte
Wie konnte ein Teil des Öls im Golf von Mexiko offenbar so schnell verschwinden? Forscher präsentieren jetzt eine Erklärung: Eine bisher unbekannte Bakterienart hat enormen Appetit auf das Öl - und
Wissenschaftler haben Schätzungen der US -Regierung widersprochen, ein Großteil des in den Golf von Mexiko ausgelaufenen Öls sei schon wieder verschwunden. Nach der Umweltkatastrophe belasteten noch
Vom Einzeller bis zum Blauwal: Forscher vom Großprojekt Census of Marine Life haben den bisher umfassendsten Katalog des Lebens in den Weltmeeren veröffentlicht. Schon jetzt zählt die Datenbank 185.
Die Folgen ihrer Aktivität auf den Ozeanen bekommen die Menschen schon heute zu spüren: Viele Speisefischarten sind extrem überfischt, beliebte Spezies wie etwa der Rote Thun sind inzwischen akut vom
Schockierende Entdeckung in den Ozeanen: Das pflanzliche Plankton, die Basis der Nahrungspyramide, ist seit 1950 global um 40 Prozent geschwunden. Forscher befürchten dramatische Auswirkungen auf
Angesichts erwarteter Klagen wegen der Ölpest im Golf von Mexiko soll der britische BP -Konzern versucht haben, das Schweigen von Experten zu erkaufen. Hier habe ein Großunternehmen umfassend
Mit ferngesteuerten Kameras haben australische Wissenschaftler in extremer Tiefe unter dem Great Barrier Reef nie gesehene Meerestiere entdeckt. Spektakuläre Aufnahmen zeigen prähistorische
Forscher auf den Falklandinseln haben einen Tiefsee-Tintenfisch mit einem Riesenpenis entdeckt. Als sie das Tier untersuchten, wuchs der zunächst unscheinbare Penis auf eine Länge von 67 Zentimetern
Von Menschen eingenommene und wieder ausgeschiedene Antidepressiva entfalten in der Umwelt eine ungeahnte zweite Wirkung. Das haben englische Biologen bei Tests an Flohkrebsen entdeckt, berichtet
Sie werden bis zu 30 Meter hoch, zerstören selbst große Schiffe - Monsterwellen lassen sich bisher nicht vorhersagen. Nun können Forscher immerhin zeigen, unter welchen Bedingungen die gefährlichen
US-Wissenschaftler warnen vor einer Gefahr, die bei der Ölpest im Golf von Mexiko bislang übersehen worden ist: Methangas. Aus dem Leck am Meeresboden strömen täglich nicht nur bis zu 9, 5 Millionen
Die Erde erwärmt sich. Aber das Meer? Klimaforscher vermuten, dass sich die Ozeane seit sieben Jahren nicht mehr erhitzen, obwohl die Sonnenstrahlung immer intensiver wird. Andere Experten
Schöner Schein dank Chemie: Im Kampf gegen die Ölpest im Golf von Mexiko kommen im großen Stil Dispergatoren zum Einsatz - die im Ernstfall wenig erprobten Flüssigkeiten drücken die Schwaden unter den
Aus den Meeren Nordrusslands gelangen große Mengen Methan in die Atmosphäre - und könnten dort einen teuflischen Kreislauf in Gang setzen. Forscher haben die Emissionen nun erstmals berechnet: Vor
40 Jahre lang hat der Franzose Jacques Rougerie seinen Traum verfolgt, nun soll er tatsächlich Wirklichkeit werden: In zwei Jahren soll das Mittelmeer eine einzigartige Station zur Erforschung der
US-Experten erwarten, dass sich bei einer globalen Erwärmung auch Ablagerungen aus der Arktis unter die gewaltigen Staubwolken aus Afrika und Asien mischen könnten. "Wenn die Gletscher im Norden
In der Arktis hat sich in diesem Winter nur sehr wenig neues Eis gebildet. "Weder räumlich noch zeitlich kann man von einem kalten arktischen Winter sprechen", sagte der Meeresphysiker des
Es sind bizarre Kreaturen: eine Riesenkrake, die sich mit Flügeln wie Elefantenohren fortbewegt; ein Ruderfußkrebs, der aussieht wie eine antike Goldbrosche oder ein Bartwurm, der sich von Öl
In riesigen Strömen fließt im Nord atlantik 20-mal mehr Wasser in die Tiefe, als alle Flüsse der Erde zusammen ins Meer spülen - davon sind Wissenschaftler überzeugt. Das Problem: Bisher hat niemand
Das neueste "Unterwasserflugzeug" zur Erkundung der Tiefsee sieht aus wie eine Kreuzung aus einem Miniatur-Kampfjet und einem Rennwagen. Mit einem herkömmlichen Unterseeboot hat der "Deep Flight
Winzige Meeresbewohner haben ein Indiz dafür geliefert, wie die Versauerung der Meere durch Treibhausgase auch den Tieren schadet. Kleinsttiere, die einen Schutzpanzer aus Kalk tragen, haben heute
Das Jahr 2008 reiht sich in die Serie der zehn heißesten Jahre seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen im 19. Jahrhundert ein. Die Top Ten der weltweit wärmsten Jahre lagen damit alle in der Zeit