(21.05.2012)
Mit Ein-Euro-Jobs will das Arbeitsamt die Integration von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt erleichtern. Doch die so genannten "Arbeitsangelegenheiten" für Hartz-IV-Empfänger sollen zugleich keine regulären Arbeitsplätze verdrängen. Gegen möglichen Missbrauch gehen die Behörden scharf vor.
(10.01.2012)
Vor dem Neuköllner Albert-Schweitzer-Gymnasium werden künftig keine Ein-Euro-Jobber mehr als Wachschützer eingesetzt. An einem entsprechenden Projekt hatte es heftige Kritik gegeben. Verstoß gegen die Wettbewerbsneutralität "Die Änderung der Maßnahme wurde vom Bezirk nicht mit dem Jobcenter
(09.01.2012)
An einigen Schulen im Berliner Problemstadtteil Neukölln soll es nun doch wieder einen Wachschutz geben. Sie sollen künftig von Ein-Euro-Jobbern bewacht werden. Aus Kostengründen war der private Wachschutz an 16 Schulen, die von Gewalt und anderer Kriminalität betroffen waren, zum Jahresanfang
(15.08.2011)
Arbeitgeber und Gewerkschaften wollen Ein-Euro-Jobs stärker eindämmen als bisher geplant. Das wird in Stellungnahmen an Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) deutlich. "Das Missbrauchspotenzial ist weiterhin hoch, zumal Kontrollen selten sind", schrieb der Deutsche Gewerkschaftsbund
(18.04.2011)
Ein-Euro-Jobs sollen zukünftig deutlich unattraktiver werden. Das Bundesarbeitsministerium will nach Informationen der "Financial Times Deutschland" künftig drastisch verschärfte Regeln für diese Form der Beschäftigung einführen - das geht der Zeitung zufolge aus dem Entwurf für ein Gesetz zur
Ein-Euro-Jobs wurden 2005 mit der Hartz-IV -Reform eingeführt, um Langzeitarbeitslose wieder in Arbeit zu bringen. Zudem sollte die Maßnahme im Interesse der Allgemeinheit stehen. Kritiker glauben,
Magdeburg (dapd-lsa). Sachsen-Anhalts Bauindustrieverband hat den Umgang mit einem Teil der Ein-Euro-Jobs scharf kritisiert. Im Bundesland seien schätzungsweise 7. 000 dieser Arbeitsgelegenheiten im
Die geplante Streichung von Ein-Euro-Jobs im kommenden Jahr stößt in der Bundesagentur für Arbeit (BA) auf Kritik. Auch wenn die Arbeitslosenstatistik dadurch möglicherweise "noch etwas ehrlicher"
Das Handwerk hat eine Abschaffung der Ein-Euro-Jobs gefordert. "In Zeiten eines sich verschärfenden Fachkräftemangels muss der jahrzehntelange Irrweg, Langzeitarbeitslosigkeit mit künstlicher
Ein-Euro-Jobber beseitigten illegalen Müll oder reinigten Nasszellen im Altenheim - für Langzeitarbeitslose auf der Suche nach fester Arbeit sind Tätigkeiten wie diese nicht hilfreich. Das
Ein-Euro-Jobs waren für die Politik immer so etwas wie eine Beschäftigungstherapie. So sollten Langzeitarbeitslose wieder schneller Arbeit finden. Doch die Maßnahmen bringen laut einer Studie des
Betriebe halten jeden dritten Ein-Euro-Jobber für ungeeignet für den normalen Arbeitsmarkt. Vor allem bei der Belastbarkeit und den beruflichen Qualifikationen sehen die Arbeitgeber Defizite, wie
Ein-Euro-Jobs führen offenbar nicht zu der erhofften Wiedereingliederung der Betroffenen in den ersten Arbeitsmarkt. Das legt eine Studie des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) nahe, über die die
Der Deutsche Gewerkschaftsbund hat nach einem Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) erneut die Abschaffung von Ein-Euro-Jobs gefordert. Deren massenhafter Einsatz verdränge reguläre Beschäftigung und
Sogenannte Ein-Euro-Jobs sind Arbeitslosen auch dann zuzumuten, wenn sie dabei 30 Stunden in der Woche arbeiten. Das entschied das Bundessozialgericht in Kassel. Die obersten Sozialrichter
Der Bundesrechnungshof hat scharfe Kritik an schlechter Arbeit der Jobcenter geübt. Viele Arbeitssuchende würden nicht beraten und mit Ein-Euro-Jobs werde in großem Stil Missbrauch getrieben,
Ein-Euro-Jobs helfen kaum einem Arbeitslosen dabei, einen regulären Job zu finden. Und selbst wer eine neue Beschäftigung findet, ist oft weiter auf Hartz IV angewiesen, weil er eine schlecht